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Kiwi - Gedenkseite
 
29.01.2017 16:16:45
 

 

Kiwi war das einzige männliche Mitglied meines ersten Wellensittichquartetts. Er war der Bruder von Putzi und genau wie sie zwischen Mitte und Ende August 2007 geboren.

Kiwi war ein großer Sänger... und eine "wilde Hummel", was körperliche Betätigung angeht. Er machte an meinen Welli-Spielgeräten manchmal halsbrecherische Verrenkungen.

Am 13.05.2009 war Kiwi als letzter von meinen 4 Wellis auch zum ersten Mal beim Tierarzt. Seit einiger Zeit beobachtete ich bei ihm nämlich, dass seine Wachshaut (über dem Schnabel), die bei männlichen Wellensittichen der meisten Farbschläge normalerweise kräftig blau aussehen müsste, zunehmend eine bräunliche Färbung annahm. Zum Glück bestätigte sich an diesem Tag die schlimme Tumor-Befürchtung noch nicht.

Am 14.08.2009 war ich erneut mit Kiwi beim Tierarzt, weil mir seine Wachshautverfärbung keine Ruhe ließ. Bei der Untersuchung trat jedoch zunächst einmal ein andere Krankheit in den Vordergrund, die ich als Halterin leider schon kenne: Macrorhabdiose / Going-Light-Syndrom. Kiwis Wachshaut wurde mit der Zeit wieder bläulicher und ich war diesbezüglich  wenigstens beruhigt.

Am 23.09.2009 fuhr ich mit Kiwi wieder zum Kontrolltermin zum Tierarzt. Aber neben der Macrorhabdiose machte mir diesmal etwas Anderes Sorge: Kiwi hatte eine Schwellung unter dem einen Auge: Deshalb ließ ich ließ ihn am 28.09.2009 - übrigens zusammen mit Lucki - sogar stationär beim Tierarzt aufnehmen, weil für mich 2 Tage später eine Urlaubsreise bevorstand und ich diese Unterbringungsart für Kiwi am sinnvollsten fand. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich nicht, dass ich Kiwi nicht lebend wiedersehen sollte. Sein Augenproblem erwies sich nach mehreren Untersuchungen als wesentlich schlimmer als befürchtet.

Am 16.10.2009 sagte mir mein Tierarzt am Telefon, dass Kiwi einen Tumor hätte. Um Kiwi einen langsamen qualvollen Tod zu ersparen, gab ich meine Einwilligung zur Einschläferung.

Kiwi, du warst einer der lustigsten Wellis, die ich hatte. Wie habe ich immer über deine Turnübungen lachen können. Als ich dich Ende September 2009 in mehrtägige tierärztliche Obhut brachte, befürchtete ich schon ein wenig, dich nicht wieder zu sehen. Ich wusste, du warst am Going-Light-Syndrom erkrankt, und ich hatte die Befürchtung, dass sich hinter der Schwellung unter Deinem Auge etwas Böses verbergen könnte. Leider hat sich diese Befürchtung bestätigt, und am 16.10.2009 stand fest, dass es für dich keine Rettung mehr gab. Alles, was ich für dich noch tun konnte, war, dein Leiden verkürzen zu lassen. Aber in meiner Erinnerung wirst Du weiter leben!

 

    


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