Meine Website "Utes Welli-Revier" wird in nächster Zeit ausführlich überarbeitet und abgeschlossen.

 

Hormonstörung / Tumorerkrankungen

 22.03.2020 21:00:29
 

Im Gegensatz zu den anderen Krankheitsseiten dieses Untermenüs möchte ich hier nichts von einer konkreten Krankheit erzählen, sondern ein mögliches Symptom einer Tumorerkrankung beschreiben.

Bei männlichen Wellensittichen ist die Wachshaut normalerweise - mit Ausnahme einiger Farbschläge - von kräftig blauer Farbe. Verfärbt sich die Wachshaut eines männlichen Vogels nun von blau in braun, könnte es daran liegen, dass der Welli an einer harmlosen Hormonstörung oder - im schlimmeren Falle - an einem Hodentumor leidet. In jedem Falle ist es für Wellensittichbesitzer(innen) bei Beobachtung der farblichen Veränderung angebracht, einen vogelkundigen Tierarzt aufzusuchen, um sich Klarheit zu verschaffen.

 

Durch den Hodentumor werden vermehrt weibliche Geschlechtshormone gebildet, wodurch sich die Verfärbung der Wachshaut von blau in braun erklärt. Im Oktober 2009 wurde mein Wellensittich Kiwi, der auf den obigen Fotos dieser Seite abgebildet ist, Opfer eines Hodentumors und seiner Folgen. Auf dem 2. Foto sieht man deutlich, dass seine Wachshaut nicht mehr blau ist.

Leider begann im im Winter 2011/12 auch bei meinem Benni eine Verfärbung der Wachshaut, und die Diagnose meines Tierarztes vom 16.01.2012 bestätigte meinen eigenen - nicht medizinischen - Verdacht auf Hodentumor. 

Benni lebte mit seinem Tumorleiden zum Glück ab der Diagnose noch 3 Jahre beschwerdefrei und fast ohne Einschränkungen. Dann aber konnte er morgens am 16.01.2015 plötzlich kaum noch laufen und auch nicht mehr fliegen. Mindestens am Flügel hatte sich eine weitere Geschwulst gebildet, und Benni starb nur 4 Tage später.


An einem anderen Tumor, einem Hämangiosarkom in seiner rechten Gesichtshälfte im Auge-Ohr-Bereich, litt mein Tobi seit Oktober 2014:

 

Leider konnte auch Tobi trotz einer Operation nicht wirklich geholfen werden, er musste am 19.01.2015 eingeschläfert werden, weil die Schwellung, die auf dem obigen Foto noch relativ klein aussieht, zu groß geworden war.

 

    


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