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Allgemeines über kranke Wellis

21.09.2020 18:35:38

 

Leider bleibt es kaum einem Wellensittich erspart, irgendwann einmal krank zu werden, und so gern auch jede Welli-Halterin und jeder Welli-Halter alle Gedanken an mögliche Krankheiten der geflügelten Lieblinge verdrängen möchte, tut sie / er doch gut daran, sich mit diesem Thema zu beschäftigen, bevor der Ernstfall eintritt.

Genau wie bei uns Menschen ist es auch bei Wellensittichen wichtig zu wissen, wie und woran man denn möglichst frühzeitig erkennen kann, ob sie krank sind. Leider hat die Natur unseren Flauschkugeln aber eine Eigenschaft mitgegeben, die eben diese Früherkennung von Krankheiten zuweilen sehr erschwert: Wellis sind, was das Verheimlichen von Krankheiten betrifft, ausgezeichnete Schauspieler.

Diese Tatsache liegt darin begründet, dass ein australischer wilder Wellensittich, der bekanntlich als Schwarmvogel lebt, zum Einen für seinen Schwarm als krankes Tier ein Hindernis wäre und sich zum Anderen seinen Fressfeinden ausliefern würde, wenn er sich als krank "outen" würde, mit dem Welli-Schwarm krankheitsbedingt nicht mehr mithalten könnte und hinter den anderen Vögeln zurückbliebe. Unsere Heimwellis haben diese Eigenart beibehalten, und deshalb fällt es uns Menschen als Halter(inne)n oft schwer, rechtzeitig zu merken, dass es unserem Liebling nicht gut geht. Ich selbst habe diese Erfahrung leider auch schon mehrmals gemacht. Trotzdem gibt es einige Alarmzeichen für eine Krankheit unseres Wellensittichs:

  • Er sitzt stark aufgeplustert und mit beiden Beinen teilnahmslos auf einem Ast, reagiert nicht mehr auf Geräusche oder Worte.

  • Er schont eine Gliedmaße und ist möglicherweise verletzt.

  • Ein scheuer Welli ist plötzlich zahm oder ein zahmer Welli plötzlich scheu.

  • Er atmet schwer und wippt dabei mit dem Schwanz.

  • Er scheidet übelriechenden Kot aus oder hat Durchfall und / oder spuckt Körner.

  • Er hat getrübte Augen und Nasenausfluss oder niest häufig.

  • Er frisst oder schläft extrem häufig.

Diese Aufzählung enthält nur einige der möglichen Krankheitsanzeichen. Wenn aber eines dieser Anzeichen auftritt, sollte man mit seinem Welli möglichst umgehend den vogelkundigen Tierarzt aufsuchen.

     

Ich selbst werde mich in dieser Homepage mit Krankheitsinformationen auf die 5 Krankheiten beschränken, mit denen ich als Welli-Halterin selbst schon Erfahrungen machen musste. Zu ihnen allen habe ich eine gleichnamige Seite geschrieben, die ihr hier anklicken könnt. Es sind die Gicht, der Befall mit Luftsackmilben, das Going-Light-Syndrom, die Hyperkeratose und eine Tumorerkrankung.

Neben den Krankheiten, die jeden Welli irgendwann einmal treffen können, besteht für die Vögel schon wegen ihrer Lebhaftigkeit, aber auch wegen der ihnen eigenen Neugier auch permanent eine gewisse Unfallgefahr. Wie man diese Gefahr durch einige Vorsichtsmaßnahmen zumindest verringern und die Sicherheit unserer Lieblinge vergrößern kann, steht auf der Seite Wellis Sicherheit, die ich dem Untermenü "Welli-Haltung" zugeordnet habe.

Natürlich kann es auch einmal passieren, dass ein Welli gerade krank oder verletzt ist zu einem Zeitpunkt, an dem nicht sofort ein Tierarzt erreichbar ist. In solch einem Fall ist es möglicherweise nötig, dass wir Welli-Halter(innen) selbst Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen müssen, um die Zeit bis zum Tierarztbesuch auf bestmögliche Weise zu überbrücken. Für solche Fälle sollte zur Sicherheit in einem Haushalt mit Wellis auch ein Bestand an Medikamenten, Verbandszeug usw. vorhanden sein. Um hierzu mehr nachzulesen, könnt ihr die Seite Welli-Apotheke anklicken.

Wann ein Gang zum Tierarzt erforderlich ist, welcher Tierarzt es sein sollte, was mit unseren Wellis dort gemacht wird und einiges mehr gibt es auf der Seite Tierarztbesuch zu lesen. Da meine Wellis alle schon oft beim Tierarzt waren, habe ich auch für sie alle eine Patientenseite eingerichtet. Es sind die Seiten Patient NicoPatientin LissiPatientin Polli und Patientin Tuxi.

 

    


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