Meine Website "Utes Welli-Revier" wird in nächster Zeit ausführlich überarbeitet und abgeschlossen.

 
1981 bis 2019
 
22.03.2020 20:50:23
 
Nachdem ich unter Mein erster Welli von der kurzen Zeit mit meinem allerersten Welli namens Kiki (1) erzählt habe, versuche ich jetzt, alle anderen Wellis, die ich hatte, ein wenig zu beschreiben. Leider muss ich dies weitgehend ohne Fotos tun, denn bei meinen ersten Wellis bin ich schlichtweg nicht auf die Idee gekommen, sie zu fotografieren.

Mein 2. Vogel, den ich kurz nach Kikis Tod kaufte, hieß Jocki. Ein Foto von Jocki habe ich nicht, aber er sah exakt so aus wie der Wellensittich auf dem folgenden Bild, das ich im Tierpark Gettorf aufgenommen habe: sehr hellblau und mit sehr hellgrauer Wellenzeichnung.

Jocki war einfach süß und sogar etwas zahm. Leider entkam er mir, als ich mit ihm eines Tages auf dem Balkon war, durch eine Unachtsamkeit aus dem Käfig. Ich konnte Jockis Flug verfolgen und konnte von sogar von weitem sehen, dass er in einen Baum flog. Daraufhin bin ich mit dem Käfig zu eben diesem Baum gegangen. Dort konnte ich Jocki sogar von unten sehen. Ich rief ihm immer irgendetwas zu, was er von mir kannte. Er antwortete auch immer. Aber vom Baum herunter kam Jocki nicht. Irgendwann flog er ein Stück weiter, und ich verlor ihn doch aus den Augen.

Ich habe daraufhin für alle Fälle eine Kleinanzeige in die Zeitung gesetzt und Zettel an mehreren Ladentüren usw. befestigt. Auf meine Zeitungsanzeige meldeten sich 3 Tage später sogar Eheleute, die meinten, ihnen sei ein Welli zugeflogen und es könnte ja vielleicht Jocki sein. Aber die Leute wohnten eigentlich zu weit weg. Sie ließen es sich zwar nicht nehmen, mit dem zugeflogenen Vogel nach Rendsburg zu kommen, um ihn mir zu zeigen. Aber mein Jocki war es nicht.

Eine Zeitlang gleichzeitig mit Jocki hatte ich einen weiteren Welli: Kiki (2). Sie war - genau wie meine erste Kiki - ein grüngelbes Welli-Weibchen. Aber sie war ein völlig unzugänglicher Welli. Was sie hatte, war nicht Angst, es war Panik. Wenn ich mich ihr näherte, um nur Futter in den Käfig zu stellen oder andere unvermeidliche Dinge zu tun, legte sie ihr Gefieder und überhaupt ihre Flügel so eng an, dass sie schlank wie ein Strich war. Und so blieb sie auch die ganze Zeit, in der ich sie hatte. Nicht einmal Jocki konnte mit ihr etwas anfangen. Auch als Jocki weg war, wurde Kiki nicht zutraulicher. Sie blieb ein total verängstigter Vogel, ich weiß nicht, warum.

Nun geschah es, dass eine Tante von mir eine Beziehung mit einem Wellensittichzüchter begann. Und weil ich mit Kiki so gar nichts anfangen konnte, und auch Kiki selbst wohl nicht glücklich bei mir war, schien es mir für alle Beteiligten das Beste, Kiki in die Voliere des Lebensgefährten meiner Tante zu geben und mir stattdessen einen anderen Welli geben zu lassen.

So kam Bubi, ein Männchen mit blauem Körper und gelbem Kopf, zu mir. In meiner bisherigen Zeit als Wellensittichhalterin wurde Bubi mein ältester Vogel: Er wurde 17 1/2 Jahre alt und war nie krank. Auch von Bubi gibt es leider keine Fotos. Da ich aber zu Bubis Zeiten teilweise recht intensiv mein Window-Color-Hobby pflegte
, hab ich irgendwann einmal einen Vorlage-Welli mit den Farben von Bubi ausgemalt. Der Window-Color-Bubi sah - und sieht noch immer - so aus:

Meinen süßen echten Bubi hatte ich zuerst 4 Jahre lang allein. Noch immer fand ich es nicht schlimm, Einzelwelli-Halterin zu sein, und in den Wellensittichbüchern, die ich hatte, stand dies auch nicht als eine wirklich schlechte Sache drin. Also blieb ich vorläufig dabei. Bubi lernte in den 4 Jahren auch zu sprechen. Und weil ich gerade dabei war, Spanisch zu lernen, waren auch in Bubis Vokabular ein paar spanische Äußerungen dabei. Er sagte "Bist du ein lieber Bubi?" genauso deutlich wie "Buenos días."

Dann wollte es das Glück, dass ich bei einer Vogelausstellung einen zweiten Welli dazu gewann. Ich nannte ihn, wie schon zweimal vorher, Kiki (3). Nur war Kiki diesmal ein Männchen. Er sah farblich so aus wie mein Jocki, also ganz hellblau und ganz hellgraue Wellen. Von da an war Kiki der Herrscher in meinem Welli-Käfig. Natürlich jünger als Bubi und auch wilder. Für Bubi manchmal zu wild. Aber immerhin ein Partner zum Unterhalten. Bubi ließ das menschliche Sprechen nach, da er es nun ja nicht mehr brauchte.

Kiki und Bubi hatte ich zusammen 8 Jahre lang. Dann, eines Abends, flog Kiki ganz normal los, fiel dann aber zu Boden - einfach so -, schien dort noch ein wenig zu schnaufen und war dann tot. Ganz plötzlich und ohne Vorankündigung. Nun war und blieb mein Bubi wieder allein. Ihm mit seinen damals schon 12 Jahren noch einen neuen zweiten Welli in den Käfig zu setzen, fand ich schwierig. Welches Alter sollte ein solcher Wellipartner haben?! Wie auch immer, nur eine Woche nach Kikis Tod fing Bubi das menschliche Sprechen wieder an, und ich hatte ihn noch fünfeinhalb Jahre. Bubi starb, als müsste es so sein, am Totensonntag 2001.

Danach endlich entschloss ich mich zum ersten Mal definitiv, 2 Wellensittiche gleichzeitig haben zu wollen. Kurz hintereinander schaffte ich mir zuerst Kuki und dann Pico (1) an, beide aus einer Zoohandlung. (Der oben erwähnte Lebensgefährte meiner Tante hatte inzwischen keine Wellis mehr.

Ab jetzt gibt es zu meiner Welli-Chronik auch Fotos. Pico, auf dem linken folgenden Foto, war ein Männchen und Kuki ein Weibchen.

Mit Pico hatte ich den bisher zutraulichsten Welli überhaupt. Am Tag seines ersten Freifluges stieg er auch außerhalb des Käfigs ganz selbstverständlich auf meinen Finger, als hätten wir es lange geübt. Und später hatte er immer allerlei dummes Zeug im Kopf. Sein Lieblingsspielzeug war das oben abgebildete Windspiel.

Kuki war im Gegensatz zu Pico wieder mal ein sehr scheuer Vogel, auch wenn's anfangs nicht so schien. (Auf dem obigen rechten Bild ist sie noch blutjung.) Aber die beiden verstanden sich insgesamt ganz gut.

Leider lebte mein kleiner süßer Pico nur etwas über 2 Jahre. Und Kuki? Ich hatte bei ihr das Gefühl, dass sie glücklicher in einer größeren Vogelschar als mit nur einem Gesellschaftswelli bei mir zuhause wäre. Kuki war mir gegenüber auch nach 2 Jahren noch sehr ängstlich. Deshalb entschloss ich mich - trotz allem schweren Herzens - sie quasi zur "Adoption" in irgendeine Voliere abzugeben. Zum Glück fand ich im Nachbarort jemanden, der Kuki aufnahm.

Irgendwann in der Zeit von Kuki und Pico war ich vorübergehend auch eine Art Langzeitbetreuerin eines grüngelben Wellis namens Henry. Er war also nie wirklich mein Welli sondern nur vorübergehend bei mir untergebracht. Henry kam zu mir durch Vermittlung einer Arbeitskollegin, die ehrenamtlich in einer Tierschutzorganisation tätig war. Seine ehemaligen Menschen konnten oder wollten ihn nicht mehr haben, und urplötzlich fand sich auch keine neue Privatunterkunft für ihn. Auch ich wollte zum damaligen Zeitpunkt eigentlich noch nicht mehr als 2 Wellis haben, erklärte mich aber bereit, Henry aufzunehmen, bis für ihn eine endgültige Bleibe gefunden wäre. Henry kam also zu mir - und dies von Seiten seiner ehemaligen Menschen mit den zwei Aussagen, dass er erstens nie aus seinem Käfig herauskommen würde und dass er zweitens auch nicht oder nicht mehr fliegen könnte.

Und meine Beobachtung? Als Henry gerade eine halbe Stunde bei mir war und meine beiden Wellis lustig herumfliegen sah, muss es ihn wohl auch gepackt haben. Er kam wie selbstverständlich aus seinem Käfig und flog eine Weile später auch ein wenig herum. Henry war sicherlich kein "Superflieger", aber das konnte auch an "ein paar Gramm zuviel" liegen oder schlichtweg daran, dass er entweder bei seinen ehemaligen Menschen nicht fliegen durfte oder ihm dies als Einzelwelli zu langweilig gewesen war. Ich weiß nicht mehr, wie lange Henry insgesamt wirklich bei mir war. Aber ich glaube, dass er bei mir recht glücklich war, mit Freiflug und allem, was er vorher nicht gekannt hatte.

Nach der Zeit mit Kuki und Pico (und Henry) holte ich mir von einem Züchter aus meinem Heimatort ein Welli-Geschwisterpärchen, Bruder und Schwester. Die Schwester nannte ich Lucki. Den Bruder von Lucki nannte ich wieder Pico (2). Auch dieser Pico war ein wenig zutraulich, wenn auch nicht so wie sein Vorgänger.

Ich zeige hier mal 2 Fotos: zuerst Lucki als Jungvogel und dann ihren Bruder Pico. Meine Wellis bewohnten damals übrigens noch ein anderes Zimmer als jetzt.

Leider starb auch Luckis Bruder Pico, wie sein Namens-Vorgänger viel zu früh, nach ebenfalls nur etwa 2 Jahren. Die Todesursache waren Luftsackmilben.

Weil Lucki nun nach Picos Tod nicht wieder allein sein sollte, holte ich für sie ein vermeintliches Männchen dazu, das sich später allerdings als Weibchen entpuppte: meine Bibo.

Ich möchte in meiner Welli-Chronik nicht Omi vergessen. Sie war ein 14 Jahre altes Welli-Weibchen, das ich im Sommer 2007 von meiner Schwester übernahm, und sie erhielt ihren Namen bei mir natürlich ihres Alters wegen. (Bei meiner Schwester hieß sie schlicht und einfach "Piep".) Omi war damit mein 3. Vogel, neben Bibo und Lucki.
 
Zum ersten Male gehörten mir also wirklich mehr als 2 Wellis gleichzeitig, und ich genoss dies auch sehr. Zwischenzeitlich war ich nämlich im Internet Mitglied in mehreren Wellensittichforen geworden und neidisch auf alle Leute, die mehr als 2 Wellis hatten. Omi fühlte sich auch in der ersten Zeit recht wohl zwischen meinen 2 noch recht jungen Damen, Bibo und Lucki.

Leider dauerte dieses Glück für und mit Omi nicht lange. Ich merkte bald, dass sie anfing zu humpeln und dass dies von Tag zu Tag schlimmer wurde. Bald mochte sie gar nicht mehr laufen. Ich ging mit ihr zum Tierarzt, der dann trauriger Weise Gicht diagnostizierte. Leider ist Gicht eine fortschreitende Krankheit und führt bei Wellis früher oder später zum Tode.
 
Zum Zeitpunkt dieses letzten Fotos war Omi schon recht krank. Sie konnte wohl noch ziemlich gut fliegen, tat es aber nicht mehr, weil die Landungen ihren Füßen Schmerzen verursachten. Zum Schluss lag sie am liebsten auf dem abgebildeten Brett. Deshalb ging ich schon eine knappe Woche nach dem ersten Besuch beim Tierarzt mit Omi erneut  zu ihm und ließ sie erlösen. Es war besser so.
 
Da ich nun aber wegen Omi einen Käfig angeschafft hatte, der groß genug für 4 Wellis war, schaffte ich mir zu meinen "Großen", Bibo und Lucki, am 12.10.2007 zusätzlich ein Geschwisterpaar - Bruder und Schwester - an. Ich nannte sie Putzi und Kiwi.
 
Nun hatte ich also 4 Wellis: Lucki, Bibo, Putzi und Kiwi. Dieses fröhliche Welli-Quartett besaß ich knappe 2 Jahre lang, und diese Wellis wurden auch sozusagen "Gründungswellis" dieser Homepage:
 
 

Leider erfreute sich nur Bibo während der gesamten Zeit bester Gesundheit. Im Februar 2008 erkrankte meine Welli-Henne Putzi erstmals am so genannten Going-Light-Syndrom, einer Krankheit, die schubweise und letztendlich tödlich verläuft. Putzi steckte mit dieser Krankheit auch Lucki an. Den ersten Krankheitsschub überstanden aber sowohl Putzi also auch Lucki gut.

Im August / September  2009 stellte ich jedoch erneut die charakteristischen Symptome der Krankheit bei Lucki fest. Deshalb gab ich sie anlässlich eines bevorstehenden Urlaubs in ärztliche Betreuung. Leider ist Lucki dort dennoch verstorben. Mein Abschied für den Urlaub war ein Abschied für immer.

Als wäre der Tod von Lucki während meines Urlaubs noch nicht genug, teilte mir mein Tierarzt etwa 2 Wochen später mit, dass Kiwi, der sich immer noch bei ihm befand, an einem Tumor litt. Das einzige, was ich noch für Kiwi tun konnte, war, ihn erlösen zu lassen.

Während desselben erwähnten Urlaubs befanden sich meine 2 anderen Wellis, Bibo und Putzi, bei einer Bekannten in der Ostseestadt Eckernförde. Dort verliebte sich Bibo in einen Wellensittich aus dem Schwarm meiner Bekannten. Näheres dazu könnt ihr auf der Seite  Bibo - aus Liebe ausgewandert! lesen. Jedenfalls ließ ich Bibo bei ihrem neuen Schwarm.

Somit blieb von meinem einst so fröhlichen Welli-Quartett allein Putzi übrig.

 

Natürlich besorgte ich für Putzi schnellstmöglich 3 neue Freunde: NicoLissi und Tobi. Und später kamen auch noch 2 weitere Wellis dazu gekommen, ein Hahn im Juni 2010 als Vermittlungswelli über ein Wellensittich-Forum und eine Henne im Januar 2011. Den neuen Welli-Hahn nannte ich Benni und die Henne Lotti. Nun hatte ich also einen 6-köpfigen Welli-Schwarm.  Auf dem nachfolgenden Foto sind dies (von vorne nach hinten): Nico, Benni, Lissi, Lotti, Tobi und Putzi.

 

Leider war aber auch dies nicht von sehr langer Dauer. Schon nach knapp 2 Jahren (ca. Oktober 2012) ist meine Lotti an einem Tumor erkrankt und starb daran am 12.12.2012. Weil ich meinen Welli-Schwarm schnellstmöglich wieder auf die ursprüngliche Mitgliederzahl vergrößern wollte, habe ich schon kurz danach Polli dazu gekauft (2. Welli von links auf dem folgenden Bild).

Wiederum knapp zwei Jahre später, am 17.07.2014, starb leider meine Putzi, ganz plötzlich und für mich unerwartet aber im Alter von immerhin knapp 7 Jahren. Morgens schien sie noch toppfit zu sein, abends war sie tot. Um meinem Benni möglicher Weise wieder eine neue Partnerin zu besorgen, kaufte ich schon zwei Tage später, am 19.07. also, ein neues Welli Mädchen. Sie heißt Tuxi (wieder 2. Welli von links auf dem nachfolgenden Bild) und bildete nun also zusammen mit Polli, Lissi, Benni, Nico und Tobi mein neues Welli-Sextett.

Dass das Jahr 2015 für mich eventuell kein sehr glückliches Welli-Jahr werden könnte, war mir bewusst, denn sowohl Benni (seit 3 Jahren) als auch Tobi (seit Oktober 2014) litten an einer Tumor-Erkrankung, und Benni war außerdem schon ziemlich alt. Dass mich und meine Wellis aber gleich zu Jahresbeginn ein doppelt trauriges Schicksal ereilen könnte, war nun wirklich nicht vorhersehbar: Am 19.01.2015 musste ich mit Tobi und Benni zum Tierarzt gehen, denn bei beiden hatte sich der Zustand ihrer Tumoren so verschlechtert, dass irgendetwas geschehen musste. Das geschah auch: Tobi wurde an diesem Tag sofort eingeschläfert. Benni blieb noch stationär bei meinem Tierarzt, um gründlich untersucht und evtl. behandelt zu werden. Aber dazu kam es nicht mehr. Benni überlebte Tobi nur um wenige Stunden. Er starb in der Nacht zum 20.01.2015 - nicht durch Einschläfern. 

Von da an besaß ich, wie schon einmal, nur noch 4 Vögel. Nico lebte jetzt also mit 3 Welli-Frauen zusammen (Lissi, Polli und Tuxi) und war somit - im wahrsten Sinne des Wortes - Hahn im Korb. Es gelang dem Welli-Quartett trotz Hennen-Überzahl auch, friedlich zusammen zu leben - bis zum nächsten Schicksalsschlag. Dieser passierte leider schon am 30.04.2015, also nur ein knappes Vierteljahr nach dem vorigen: Polli starb an Legenot! 

Weil ich definitiv nicht weniger als 4 Wellis haben wollte, kaufte ich schon bald nach Pollis Tod einen neuen männlichen Welli und stellte mit Joschi auch das ausgeglichene Geschlechterverhältnis wieder her.

Leider war mit Pollis Tod die Serie der Unglücksfälle in meinem Welli-Schwarm noch nicht zu Ende. Am 23.11.2015 starb mein Welli-Mädchen Tuxi als Vierte in diesem traurigen Welli-Jahr ebenfalls an Legenot. Wieder kaufte ich zum Ausgleich des Geschlechterverhältnisses schnell einen weiblichen Nachfolge-Welli. Dieses Welli-Mädchen nannte ich Kira. Sie ist das scheckige gelbgrüne Mädchen auf dem folgenden Foto.

Ein knappes halbes Jahr blieben mein Welli-Quartett und ich nun von weiteren Todesfällen verschont. Dann aber, am 01.06.2016, schlug das Schicksal erneut zu: Im Alter von immerhin 7 Jahren starb meine Welli-Dame Lissi, die die Geliebte von Nico gewesen war während der gesamten Zeit, in der ich die beiden Vögel hatte. Lissi starb in einer Betreuungsstelle, wohin ich meine Wellis gerade gegeben hatte, weil ich beabsichtigte, in den Urlaub zu fliegen. Todesursache war vermutlich Legenot.

Nach meiner Urlaubsreise kaufte ich am 21.06.2016 ein neues Welli-Mädchen, welches ich Fili nannte. Sie ist der blaue Welli auf dem folgenden Bild.

Ich wünschte mir natürlich, dass ich Nico trotzdem noch ein paar Jahre habe und dass auch meine jungen Wellis, Kira, Fili und Joschi, von Krankheiten verschont bleiben, so dass der nächste Todesfall nicht so bald eintreten sollte

Vorerst ging auch alles gut Es traten sogar 2 Ereignisse eingetreten, die meinen Vogelschwarm nun doch wieder von 4 auf 6 Mitglieder vergrößerten: Am 12.10.2016 adoptierte ich einen bis dahin ca. 3-jährigen männlichen Welli einer Bekannten. Bei ihr hieß er Willi, ich habe ihn auf Maxi umbenannt, siehe Foto unten, 2. Welli von links. Und weil ich, genauso wie schon einmal vorher, auch diesmal auf die Dauer nach Möglichkeit keine ungerade Zahl von Wellis haben wollte, kaufte ich nur wenige Tage später einen weiblichen Vogel dazu und nannte ihn Dori. Es ist auf dem folgenden Foto der zweite Welli von rechts.

Leider war es Maxi nicht vergönnt, lange bei mir leben zu dürfen. Er starb nach nur einem Jahr, am 17.11.2017, am Going-Light-Syndrom. Maxi hatte sich zuletzt fast zu meinem Lieblingswelli entwickelt, weil er mir gegenüber besonders annäherungsbereit war. Natürlich war ich sehr traurig. Um zu meinem Welli-Schwarm aber dennoch möglichst schnell einen neuen, sechsten Vogel hinzuzufügen, kaufte ich noch am selben Tag ein blaugelbes Welli-Männchen und nannte es Gusti. Alle Vögel meines Welli-Sextetts (siehe Foto) hießen nun also Kira, Fili, Gusti, Joschi, Fili (unten, von links), Dori und Nico. 

 

Auch das Welli-Jahr 2018 verlief wechselhaft. Im Frühjahr adoptierte ich zu meinem Sextett noch einen weiteren männlichen Welli und nannte ihn Quicki, weil die Vorbesitzerin aus Quickborn (bei Hamburg) kam. Quicki (Dritter von links auf dem folgenden Foto) freundete sich sofort mit meinem Gusti (oben rechts außen) an, und die beiden waren täglich sehr zärtlich zueinander. 

Im Juni ergab es sich, dass einem Bekannten ein Welli verstarb. Da ich durch Quickis Einzug bei mir nun ja 7 Vögel hatte, und da mein Käfig eigentlich nur für maximal 6 geeignet war (und auch das nur bei ganztägigem Freiflug), entschloss ich mich dazu, einen meiner Vögel - Joschi - zur Adoption freizugeben und ihn meinem Bekannten zu schenken. Joschi lebt jetzt mit einer neuen Partnerin, die Elsa heißt, und laut glaubhaftem Bericht seiner neuen Besitzerfamilie geht es beiden Wellensittichen gut. Zuerst starb mein süßer wird natürlich auch in Zukunft immer weitergeführt werden, wenn irgendwelche Änderungen eintreten. 

Leider blieb auch ich 2018 nicht von Todesfällen bei meinen Wellis verschont. Zuerst starb mein süßer Quicki am 25. August. Die Todesursache war, wie leider schon so oft bei meinen Wellensittichen, die Megabakteriose. Und was zu Lebzeiten von Wellis so niedlich anzusehen ist - das Schnäbeln und die gegenseitige Gefiederpflege -, kann im Krankheitfalle leider zur Tragödie werden. So erging es auch meinem Gusti. Er muss sich durch seine Freundschaft zu Quicki wohl bei diesem angesteckt haben und starb am 17. November. So sind mir seit diesem Tag durch eine Freigabe zur Adoption und zwei Todesfälle nur noch 4 Wellis geblieben: Nico, Fili, Kira und Dori.

Natürlich wünsche ich mir, dass meine jetzigen 4 Wellis bei mir möglichst lange gesund und glücklich als Quartett zusammen bleiben können. Mit 4 Vögeln habe ich auch diese Website begonnen. Meine Website wird weitergehen. Wann immer es etwas Interessantes über meine Wellis zu erzählen gibt, werde ich es hier niederschreiben.

 

    


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